So bringst du mehr Spiritualität in jeden Job

Du arbeitest in einem Bereich, den man nicht spontan mit Spiritualität in Verbindung bringen würde. Du fühlst dich ein bisschen fehl am Platz mit den Kollegen oder den Kunden. Du hast das Gefühl, dass du anders bist. Du fragst dich, ob du eine andere Stelle, womöglich sogar einen anderen Beruf finden solltest.

 

Kann sein, dass das der richtige Weg für dich ist. Bevor du jedoch solch eine schwerwiegende Entscheidung triffst, will ich dir etwas Wichtiges sagen:

 

Egal, wo du bist, du kannst immer mehr Spiritualität in deine Umgebung bringen. Auch an deiner Arbeitsstelle.

 

Und oft sind es nur die kleinen Stellschrauben, die gedreht werden wollen und sofort ändert sich die ganze Situation.

 

Klar ist jedenfalls: Veränderung beginnt immer bei dir selbst und nicht bei den anderen. Das heißt also, du solltest nicht überlegen, was die anderen anders machen könnten, sondern was du selbst ändern kannst. Denn wenn du aktiv mehr Spiritualität in dein Leben holst, wirst DU dich verändern und diese Veränderung wird positiv auf deine Umgebung wirken.

 

So erhöhst du deine eigene Schwingung und gleichzeitig die an deinem Arbeitsplatz:

 

1. Deine tägliche Praxis

Sie ist das A und O und der Schlüssel zu mehr Selbstwirksamkeit und Zufriedenheit.

 

Viele Menschen fürchten sich vor einer Regelmäßigkeit, weil sie nicht früher aufstehen wollen oder auch an einer anderen Stelle des Tages keine Zeit dafür einrichten „können“. Etwas nicht zu können heißt jedoch nichts anderes, als etwas nicht zu wollen. Wenn du keine Zeit für eine tägliche Praxis einrichten willst, überlege dir, warum das so ist. Vielleicht hast du eine ganz falsche Vorstellung von einer täglichen Praxis. Du denkst vielleicht, sie müsste eine Stunde oder sogar noch länger sein. Du weißt nicht, wie das geht. Du weißt nicht, was du zu deiner Praxis machen könntest.

 

Eine tägliche Praxis kann aus wenigen Minuten am Tag bestehen. Du stimmst dich auf dein höheres Selbst ein und meditierst für ein paar Minuten. Diese Minuten machen den entscheidenden Unterschied. Deine Intuition erwacht und leitet dich ruhig und friedlich durch den Tag.

 

Mein Tipp für Einsteiger und Fortgeschrittene: Nadi Sodhan, die wechselnde Nasenlochatmung für emotionale Balance.

 

2. Visualisiere deinen Tag

Dein Kopfkino hat einen riesigen Einfluss auf deinen Tag. Übernimm die Verantwortung als Regisseur deines eigenen Lebens und schreibe das Drehbuch um.

 

Gehe in Gedanken deinen Arbeitstag durch. Die Tätigkeiten, die du zu erledigen hast, die Menschen, die du treffen wirst, die Schwierigkeiten und Herausforderungen, die auf dich zukommen könnten. Denke an die Situationen, die du am liebsten nicht hättest und frage dich, wie dein höheres Selbst damit umgehen würde. Wie würde es diese Situationen zu deiner (oder sogar zu aller) Zufriedenheit in Anmut und mit Leichtigkeit meistern?

 

3. Nutze die Kraft von Mantren und schütze deinen Geist

Der Begriff Mantra setzt sich aus zwei Wortstämmen aus dem Sanskrit zusammen: manas ist der Geist und trang eine Welle, Projektion oder Schutz. Ein Mantra ist also ein Schutz des Geistes.

 

Mantras beinhalten positive Informationen und wir verwenden sie in der Meditation, um unseren Geist vor unserer Gedankenflut zu schützen. Wie das dritte Auge ein Konzentrationspunkt ist, um besser nach innen schauen zu können, ist das Mantra ein Konzentrationswort, das den Geist vor Überschwemmung mit Gedanken schützt, die hinderlich für uns sind.

 

Die meisten Mantras, die im Kundalini Yoga verwendet werden sind in Gurmukhi, einer heiligen indischen Sprache, die aus dem Sikhismus stammt (Sanskrit stammt aus dem Hinduismus). Es gibt jedoch auch einige Mantras auf Englisch.

 

Das Mantra „Beautiful am I“ bringt dich immer wieder zu dir selbst zurück und dabei groovt es noch so richtig schön! Höre und singe es, sooft du kannst.

 

4. Beende deinen Tag mit einem Rückblick und stelle dir dabei die richtigen Fragen.

Deine Fragen haben genau den gleichen Einfluss auf dein Lebensgefühl wie dein Gedankenkarussell. Suche dir also auch deine Fragen ganz bewusst aus.

 

Frage nicht „Was hat mich heute wieder so genervt?“ denn du wirst ganz bestimmt Antworten darauf erhalten, die dich unzufrieden machen.

 

Frage lieber

  • „Wie habe ich heute ein klein wenig mehr Spiritualität in mein Leben geholt und wie bin ich damit durch den Tag gegangen?“
  • „Was ist dadurch besser gelaufen als sonst?“
  • „Wo möchte ich noch mehr Veränderung und was kann ich dafür tun?“

 

Lass' dies die letzten aktiven Gedanken deines Tages sein. Nimm sie mit in die Nacht und lasse sie in dir wirken. Dein höheres Selbst wird an den Antworten mitarbeiten.

 

Wie lebst du Spiritualität an deinem Arbeitsplatz? Wir alle sind neugierig auf deine Ideen und freuen uns über deinen Kommentar.

 

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