5 Dinge, die ich tue, um meine Schwingung hoch zu halten

Letzte Woche im Coaching mit einer Klientin. Sie managt sehr erfolgreich eine Familie mit 3 Kindern und ihr eigenes Yogastudio. In den letzten Wochen hat sich ihr jüngstes Kind an den Kindergarten gewöhnt. Nun hat sie die Vormittage ja frei! Welch' ein Luxus!

Voller Ambitionen macht sie sich an ihr persönliches und berufliches Wachstum. Zusätzlich zu ihrer täglichen abendlichen Meditationspraxis möchte sie nun jeden Morgen ein Yogaset in ihre Routine einfügen.

Ich habe ihr davon abgeraten. Ziemlich deutlich sogar.

Obwohl ich von der Wirksamkeit von Kundalini Yoga absolut überzeugt bin.

Wozu machen wir eigentlich Yoga und wozu meditieren wir? Viele von uns steigen über den Körper ein, ohne sich über Spiritualität viele Gedanken zu machen. Yoga ist Bewegung, Bewegung ist gesund, Yoga ist ein Trend... probier' ich aus.

Wenn du nun Kundalini Yoga ausprobierst, wirst du schnell merken, dass die Meditation ein sehr wichtiger Bestandteil jeder Stunde ist.

Die körperlichen Übungen machen wir tatsächlich, um unseren Körper gesund und flexibel zu erhalten. Aber mit einem zusätzlichen, ganz bestimmten Ziel: wir bereiten uns auf die Meditation vor. Wir reinigen die Energiekanäle, damit die anschließende Meditation gut fließen kann.

Mit ihr verändern wir unsere Schwingung. Wir wollen unsere Schwingung erhöhen, denn die Frequenz, die von uns ausgeht, zieht die selbe Frequenz an. Also, je höher ich schwinge, desto höher schwingt meine Umgebung und genau das macht mein Leben leichter und reicher.

Jetzt könntest du natürlich den ganzen Tag meditieren, wie die Mönche, und wärst glücklich. Es gibt aber noch andere Wege, die Schwingung zu erhöhen. Darüber habe ich mit Susanne gesprochen.

 

5 Dinge, die ich tue, um meine Schwingung hoch zu halten

Als Yogalehrerin und Yogacoach darfst du natürlich von mir erwarten, dass ich jeden Tag Yoga praktiziere. Und das tue ich auch. In der Regel. Manchmal hat das Leben aber auch für mich Herausforderungen parat, die mich Abstriche machen lassen. Ein paar kurze Dehnübungen für den ganzen Körper und die Flexibilität der Wirbelsäule reichen dann aus.

Den Schwerpunkt lege ich auf die Meditation, denn die ist, wie oben schon erwähnt, das Allerwichtigste.

 

1. Ich meditiere

Durch meine Meditation verändere, also: erhöhe ich meine Schwingung und das bedeutet, dass die Schwingungen, die ich aussende auch zu mir zurückkommen. Das ist das Gesetz der Resonanz.

Ein kleines Beispiel aus dem Leben:

Ich habe viel zu viel gearbeitet, mir keine Zeit für Erholung gegönnt, meine tägliche Praxis vernachlässigt und abends zum Einschlafen einen Krimi angeschaut. Meine Schwingung ist niedrig, ich habe keine attraktive Ausstrahlung. Der junge Mann an der Kasse ist genervt, dass er nicht in die Pause gehen kann und bedient mich dementsprechend mürrisch.

Oder:

Ich bin nach meiner Morgenroutine positiv aufgeladen, total gut gelaunt und betrete mit einem Lächeln auf den Lippen den Supermarkt. Die Dame an der Kasse hebt in dem Moment den Kopf, schaut zu mir rüber und strahlt mich an. Gestern erst erlebt.

"What is meditation? When you empty yourself and let the universe come into you."

Dieses Zitat von Yogi Bhajan führt mich zum nächsten Punkt, dem Universum.

 

2. Ich verbinde mich mit dem höchsten Bewusstsein

Ich weiß, das es eine Kraft gibt, die stärker ist als ich. Du kannst sie nennen, wie du möchtest. Das Universum, Gott, die Quelle, dein höheres Selbst...

Ich verbinde mich ganz bewusst mit dieser Kraft. Ich bin mir klar darüber, dass ich nicht die Schöpferin meines Lebens bin, sondern die MIT-Schöpferin. Ich bin geführt von einer Kraft, die nur das Beste für mich will und der ich vertrauen kann.

Mit dieser Kraft verbinde ich mich zum Beispiel über das Mantra, das wir im Kundalini Yoga am Anfang jeder Yogastunde chanten.

Ong Namo Guru Dev Namo

 

Ich begrüße die kosmische Energie

und den erhabenen Weg zum Licht.

 


 

Oder mit dem Mantra Sat Nam, was „meine wahre Identität“ bedeutet.

Es reicht aber auch, immer wieder daran zu denken, dass ich geführt bin. Dann sage ich mir einfach: „Ich verbinde mich mit dem höchsten Bewusstsein.“

 

3. Ich chante ein Mantra

Es gibt immer genügend Zeit zu chanten, egal, wie hektisch die Tage sind. Das kann ganz nebenher gehen, beim Autofahren, beim Kochen, beim Waschmaschine füllen. Ich wähle ein Mantra, dessen Bedeutung mir gerade besonders gut tut. Da es so unendlich viele verschiedene Vertonungen gibt, kann ich mir immer die Interpretation aussuchen, die mir gerade besonders gut gefällt.

Hier drei Beispiele:


Wahe Guru

Wahe Guru

Wahe Guru

Wahe Jio

Wundervoll bist du,

führst mich vom Dunkeln ins Licht.

Wundervoll bist du,

meine Seele.


Dieses Mantra hilft uns, eine Beziehung zwischen dem Guru (unserem inneren Führer) und unserer Seele herzustellen. Es balanciert Prana und Apana (die aufnehmende und die ausscheidende Energie) und es schenkt Seligkeit.

 

3. Ich schaffe Distanz und befrage mein besseres Ich

Nicht nur in schwierigen Situationen, sondern täglich immer wieder, schaffe ich Distanz zwischen mir und meinen Gedanken und Gefühlen.

Ich atme lang und tief, schließe die Augen und schalte meinen Kopf für einen Moment aus. Vogelperspektive.

Bevor ich spreche oder handele, frage ich mich: Wie würde meine höheres Selbst in dieser Situation reagieren, was würde es nun sagen?

Wie alle Gewohnheiten bedarf auch diese der regelmäßigen Übung. Und je besser es klappt, desto höher wird deine Schwingung. Denn dein höheres Selbst würde immer eine Entscheidung treffen, die für dich selbst und für dein Gegenüber ein Gewinn ist. Es sorgt also automatisch für eine positive Resonanz.

 

4. Ich suche Inspiration

Ich knüpfe jeden Tag an Menschen an, die mich inspirieren. Sie haben eine höhere Schwingung als ich selbst und nehmen mich mit auf ihren Level.

Das kann ein podcast sein, den ich während dem Aufräumen höre oder ein Gespräch mit einer Kollegin, die einen Bereich ihres Lebens so gestaltet hat, wie ich ihn mir auch wünsche.

Das kann auch ein Online-Treffen mit meinem Coach sein oder einer Lehrerin, zu der ich aufschaue und von der ich lernen kann. Manchmal dauert das zwei Stunden, manchmal ist es nur eine kurze Sprachnachricht.

 

5. Ich schließe den Tag bewusst ab

Eine wichtige Gewohnheit ist meine abendliche Reflektion. Eine besonders spannende Frage ist dabei diese: „Was kam heute in mein Leben, ohne dass ich aktiv etwas dafür getan habe?“

Je häufiger ich mir bewusst mache, was als Resonanz auf meine Schwingung zu mir zurückkam, desto dankbarer und freudiger werde ich und das führt wieder zu einer Erhöhung meiner Frequenz und das wiederum... Du verstehst. Die Spirale führt nach oben.

 

Ach ja, warum habe ich Susanne eigentlich davon abgeraten, morgens noch ein Yogaset in ihren Tag einzubinden? Weil sie genug zu tun hat mit ihrer Familie und ihrem Business und es für sie an der Zeit ist, sich zu entspannen. Außerdem meditiert sie sowieso jeden Abend, leitet hervorragende Yogakurse und ein ganzes wunderbares Team in ihrem Studio, indem auch zusätzliche Events stattfinden. Sie schwingt schon sehr hoch. Nun ist Leichtigkeit gefragt. Und die wird ihre Schwingung weiter erhöhen. Die Spirale, du erinnerst dich?

 

Welche Tipps hast du noch für uns?

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